+++Wobau aktuell – Heizperiode+++

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Der Sommer geht langsam zu Ende. Es wird wieder früher dunkel und draußen ist es kühler. Da sitzt man am Abend schonmal in seinem Wohnzimmer und beginnt zu frösteln.

Wann beginnt in der Regel die Heizperiode?

Eine genau definierte Heizperiode gibt es im Gesetzt nicht. Schließlich können Temperaturen variieren. In einem Jahr liegen im Oktober die Außentemperaturen noch bei 25°C und im nächsten Jahr nur noch bei10°C. Die Heizperiode definiert man i.d.R. vom 01. Oktober bis 30. April. Unsere Heizungsanlagen sind so konzipiert, dass sie temperaturabhängig gesteuert werden. Das bedeutet, liegt die Außentemperatur unter 20 °C, schaltet die Heizungsanlage in den Regelbetrieb.

Damit die Räume aber mollig warm werden, muss der Heizkörper auch aufgedreht werden.

Bei Außentemperaturen um die 15°C reicht es nicht, den Heizkörper auf 2 zu drehen, damit es im Wohnzimmer auch schön warm wird. Viele haben Angst vor den Kosten, wenn der Heizkörper dauerhaft auf 3 oder 4 steht. Daher werden Heizungen oftmals nur für kurze Zeit hochgedreht und dann wieder abgestellt. Am Ende kostet das aber viel mehr Energie, als das Thermostat konstant auf der gleichen Einstellung zu belassen.

Finden Sie Ihre Wohlfühltemperatur

Denn ist die Raumtemperatur höher als erforderlich, wird auch unnötig Energie verbraucht. Ist sie aber zu niedrig, fühlt man sich nicht wohl. Jedes Grad weniger, senkt den Verbrauch etwa um sechs Prozent. Über das Thermostat können Sie die Raumtemperatur regeln.  Üblicherweise, erreicht die Raumtemperatur etwa 20°C, wenn das Thermostat auf Stufe 3-4 (je nach Gebäudeart) gestellt wird. Mit jeder weiteren Stufe, steigt auch die Raumtemperatur um 3-4°C an. 

Hat der Raum die gewünschte Temperatur erreicht, schaltet sich der Heizkörper automatisch ab und wird kühler. Das bedeutet nicht, dass die Heizung kaputt ist. Sinkt die Raumtemperatur wieder, schaltet sich der Heizkörper automatisch wieder zu. Ist es Ihnen zu kalt in der Wohnung, haben Sie noch nicht Ihre Wohlfühltemperatur gefunden und Sie müssen das Thermostat etwas höher drehen.

In Schlafräumen reicht i.d.R. eine Temperatur um die 18 Grad (Stufe 2-3). Bitte halten Sie die Türen zu den kühleren Räumen unbedingt geschlossen. Sonst kann sich an kälteren Stellen Feuchtigkeit niederschlagen und Schimmel entstehen.

Heizkörper sollten nicht zugestellt werden

Werden die Heizkörper zugestellt, vermindert sich die Heizleistung erheblich und höhere Kosten entstehen. Achten Sie darauf, dass keine Vorhänge oder Möbel direkt vor den Heizkörpern stehen, sonst kann sich die Wärme im Raum nicht gleichmäßig verteilen.

Halten Sie Ihre Heizkörper sauber

Flusen und Staub können die Heizleistung mindern, deshalb achten Sie darauf, dass die Heizkörper sauber sind.

Regelmäßiges Lüften

Regelmäßiges Lüften gehört auch zum sparsamen Heizen. Lüften Sie unbedingt auch in der Heizperiode regelmäßig. Öffnen Sie dabei täglich mehrmals die Fenster weit für wenige Minuten, damit ein Luftaustausch erfolgen kann. Drehen Sie beim Lüften die Heizkörper ab und nach dem Lüften wieder an. So kühlt die Wohnung nicht aus, die Heizung muss nur die frische Luft erwärmen und nicht die Bauteile. Das spart Energie, beugt Schimmelbildung vor und sorgt für eine frische Luft in Ihrer Wohnung.

WICHTIG!

Beim Verlassen der Wohnung können Sie die Raumtemperatur etwas absenken und das Thermostat eine Stufe niedriger Stellen, denn wenn niemand Zuhause ist, braucht es in der Wohnung nicht mollig warm sein. Beachten Sie aber, dass Sie die Heizkörper niemals ganz abstellen. Denn so kühlt der Raum aus und beim wieder Hochfahren müssen auch alle Bauteile erneut aufgeheizt werden. Das kostet Zeit, viel Energie und am Ende mehr Geld, als die Heizkörper auf Stufe 2 laufen zu lassen.

Wir hoffen, wir konnten Ihnen ein paar Tipps vor Beginn der Heizperiode geben.

Sollten Sie Fragen zum Thema Heizung, Heizleistung oder ähnliches haben, stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

 

Ihr Wobau-Team

 

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